Haushalts- & Wohnungsauflösung · Leipzig

Haushaltsauflösung in Leipzig — Kosten und Ablauf

Eine Haushaltsauflösung kostet in Leipzig 20–40 €/m² Wohnfläche. Darin stecken Räumen, Abtransport, Entsorgung und die besenreine Übergabe. Eine Zweiraumwohnung liegt damit bei 1 000 bis 2 000 €, eine Dreiraumwohnung bei 1 400 bis 2 800 €. Brauchbare Möbel rechnen wir an und ziehen sie vom Preis ab.

Komplett bis besenreinFestpreis nach FotosWertanrechnung ausgewiesenAuch im Umland

Haushaltsauflösung, Wohnungsauflösung, Entrümpelung — was was ist

Drei Wörter, die im Alltag durcheinandergehen und im Angebot drei verschiedene Sachen bedeuten. Der Unterschied ist nicht sprachliche Feinheit, sondern entscheidet über den Preis und darüber, was am Ende tatsächlich gemacht ist.

  • Entrümpelung — einzelne Räume oder Bereiche werden leer geräumt: Keller, Dachboden, Garage, ein zugestelltes Zimmer. Der Rest der Wohnung bleibt, wie er ist
  • Wohnungsauflösung — die komplette Wohnung wird geräumt und an den Vermieter übergeben. Hier zählt das Ergebnis: leer und besenrein
  • Haushaltsauflösung — dasselbe wie die Wohnungsauflösung, aber mit Blick auf den Hausstand: was wird weitergegeben, was gespendet, was entsorgt

Praktisch beauftragen die meisten eine Haushaltsauflösung und meinen damit: die Wohnung soll leer sein, und was noch Wert hat, soll nicht im Container landen. Genau so machen wir es auch — der Unterschied steht im Angebot als eigene Zeile, nicht im Kleingedruckten.

Was eine Haushaltsauflösung kostet

Abgerechnet wird nach Quadratmetern Wohnfläche: 20–40 €/m². Die Spanne ist kein Verhandlungsraum, sondern bildet den Aufwand ab. Zwei Wohnungen mit derselben Fläche können drei Tage oder einen Tag brauchen, je nachdem wie voll sie stehen und wie die Sachen aus dem Haus kommen.

20–40 €/m²Haushalts- und Wohnungsauflösung
+4–5 €/EtageZuschlag je Etage ohne Aufzug
25 €/Std.Besenreine Übergabe

Ein-Zimmer-Wohnung

bis 40 m²halber bis ganzer Tag

Appartement oder Studentenwohnung, komplett geräumt und besenrein.

800–1 600 €

Zwei-Zimmer-Wohnung

ca. 50–60 m²ein Tag

Der häufigste Fall. Mit Küche, Bad und Keller, ein Transporter mehrfach.

1 000–2 000 €

Drei-Zimmer-Wohnung

ca. 70–80 m²ein bis zwei Tage

Mit Balkon, Keller und oft Dachbodenabteil. Halteverbot lohnt sich meist.

1 400–2 800 €

Haus mit Keller und Dachboden

ab 120 m²zwei bis vier Tage

Hier kommt meist noch Gartenhaus oder Garage dazu, Preis nach Besichtigung.

nach Besichtigung

Am unteren Ende steht eine normal möblierte Wohnung im Erdgeschoss oder mit Aufzug, vor der Tür Platz für den Transporter. Am oberen Ende eine vollgestellte Wohnung im vierten Stock ohne Aufzug mit achtzig Metern Weg bis zum Fahrzeug. Zwischen diesen beiden liegt tatsächlich der Faktor zwei.

Wie eine Haushaltsauflösung abläuft

Der häufigste Grund, warum eine Auflösung schiefgeht, ist nicht der Preis, sondern der Termin: die Wohnung muss an einem bestimmten Tag übergeben sein, und wer zu spät anfängt, zahlt eine Monatsmiete mehr. Deshalb planen wir rückwärts vom Übergabetermin.

  • Fotos oder Besichtigung — wir sehen Menge, Etage und Zugang und nennen den Festpreis, meist am selben Tag
  • Vorher aussortieren — Sie markieren, was mitkommt oder an Angehörige geht. Papiere, Schmuck und Fotos gehören vor den Termin heraus
  • Räumtag — wir räumen, trennen nach Materialien und fahren ab. Bei größeren Wohnungen über zwei Tage mit Zwischenlagerung im Transporter
  • Besenreine Übergabe — Boden gefegt, Dübel entfernt wenn gewünscht, Schlüssel zurück an Sie oder direkt an die Hausverwaltung
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Was vorher heraus sollte

Persönliche Unterlagen, Versicherungspolicen, Schmuck, Fotoalben und Datenträger nehmen Sie bitte selbst heraus, bevor wir anfangen. Wir werfen nichts weg, was offensichtlich persönlich ist, aber in zwanzig Kubikmetern findet niemand verlässlich einen Umschlag.

Dabeisein müssen Sie nur am Anfang, damit wir gemeinsam durchgehen, was bleibt. Viele geben uns danach den Schlüssel und kommen zur Übergabe wieder. Wenn wir auf etwas stoßen, bei dem wir unsicher sind, rufen wir an, bevor es auf den Transporter geht.

Was mit den Sachen passiert

Eine Haushaltsauflösung ist nicht dasselbe wie alles wegzuwerfen. Aus einer durchschnittlichen Wohnung geht ein Teil in den Wiederverkauf oder die Spende, ein Teil in die Verwertung und nur der Rest in die Entsorgung. Was wohin geht, legen wir vorher fest, nicht hinterher.

Wird weitergegeben oder angerechnet

  • Massivholzmöbel in gutem Zustand
  • Werkzeug, Maschinen, Fahrräder
  • Markenelektronik, die noch läuft
  • Geschirr, Besteck und Haushaltswaren
  • Bücher, Schallplatten, Musikinstrumente

Geht in die Entsorgung

  • Pressspanmöbel und Polstergarnituren
  • Matratzen und Teppichböden
  • Alte Röhrengeräte und defekte Elektronik
  • Sperrmüll nach Volumen — 40 €/m³
  • Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen — je ab 20 €

Die Trennung ist nicht nur ökologisch gemeint, sie ist Pflicht. Elektrogeräte, Holz, Metall und Restmüll müssen getrennt abgegeben werden, und wer Abfall transportiert, muss nachweisen können, wo er geblieben ist. Fragen Sie das jeden Anbieter — eine ordentliche Antwort nennt konkrete Annahmestellen.

Wertanrechnung: was sie wirklich bringt

Brauchbares mindert den Preis, und das steht bei uns als eigene Zeile im Angebot. Angerechnet wird allerdings nicht der Neupreis und auch nicht der Liebhaberwert, sondern das, was sich realistisch erzielen lässt, wenn jemand die Sachen abholt und weitergibt.

  • Am meisten bringen Massivholz, Werkzeug, Maschinen und funktionierende Markenelektronik
  • Nichts bringen Pressspan, Polstermöbel, Matratzen und alte Röhrengeräte — die kosten bei der Entsorgung sogar extra
  • Antiquitäten und Sammlungen lassen wir im Zweifel schätzen, statt sie pauschal mitzunehmen
  • Die Anrechnung steht offen im Angebot, nicht versteckt im Endpreis

Ehrlich gesagt deckt die Anrechnung in den meisten Wohnungen einen kleinen Teil der Kosten, selten mehr als ein Fünftel. Wer eine komplett kostenlose Haushaltsauflösung gegen Wertanrechnung verspricht, rechnet entweder mit einem Haus voller Antiquitäten oder holt sich das Geld an anderer Stelle zurück — etwa bei den Entsorgungsgebühren, die dann plötzlich extra berechnet werden.

Besenrein: was der Vermieter verlangen darf

Bei der Rückgabe schuldet der Mieter eine besenreine Wohnung. Das heißt: leer, grob gereinigt, ohne eigenes Mobiliar. Es heißt ausdrücklich nicht renoviert, nicht frisch gestrichen und nicht grundgereinigt — darüber gibt es die meisten Streitigkeiten bei der Übergabe.

  • Geschuldet ist: leer geräumt, Boden gefegt, grober Schmutz weg
  • Nicht geschuldet ist allein durch «besenrein»: streichen, tapezieren, Fenster putzen, Teppich reinigen
  • Dübellöcher schließen gehört zur Rückgabe, wenn der Mieter sie gebohrt hat
  • Eigene Einbauten muss der Mieter wieder entfernen, sofern nichts anderes vereinbart wurde

Wer Möbel stehen lässt, riskiert, dass der Vermieter räumen lässt und die Kosten von der Kaution abzieht — meist zu Konditionen, die niemand vorher verhandelt hat. Das ist die übliche Rechtslage und keine Rechtsberatung; bei Streit über die Kaution lohnt der Gang zum Mieterverein.

Wenn mehr als besenrein gefordert ist, machen wir das auch. Streichen, Böden und kleine Reparaturen laufen dann über unsere Wohnungsrenovierung und stehen separat im Angebot.

Keller, Dachboden, Garage — was gern vergessen wird

Die Wohnfläche im Mietvertrag ist nicht die Fläche, die geräumt werden muss. Zu fast jeder Leipziger Wohnung gehören Nebenflächen, die im Angebot oft untergehen und dann am Räumtag für Überraschungen sorgen — bei beiden Seiten.

  • Kellerabteil — in Altbauten selten beschriftet, dafür über Jahrzehnte gefüllt. Hier steht oft mehr als in einem ganzen Zimmer
  • Dachbodenabteil — im Gründerzeithaus die Regel. Enge Treppe, niedrige Höhe, jedes Teil einzeln
  • Garage oder Stellplatz — Reifen, Farben, Altöl. Das meiste davon ist Sondermüll und geht getrennt
  • Balkon und Loggia — Pflanzkübel, Gartenmöbel, Erde. Erde ist kein Hausmüll und wird separat berechnet
  • Gemeinschaftsflächen — ein Schrank im Hausflur oder ein Fahrrad im Hof gehört trotzdem zur Rückgabe

Sagen Sie diese Flächen beim Anfragen gleich mit und schicken Sie auch davon ein Foto. Ein Kellerabteil verschiebt den Preis um ein paar hundert Euro, und es ist für alle angenehmer, wenn das vorher im Angebot steht statt am Räumtag besprochen zu werden.

Was in einem ordentlichen Angebot steht

Angebote für Haushaltsauflösungen sehen sehr unterschiedlich aus, und die Unterschiede sind nicht kosmetisch. Bevor Sie zusagen, sollten vier Dinge schwarz auf weiß dastehen.

  • Der Umfang: welche Räume und Nebenflächen, und was am Ende geschuldet ist — besenrein oder mehr
  • Der Preis als Festpreis, nicht als Stundensatz mit offenem Ende. Wenn Zuschläge möglich sind, müssen sie beziffert sein
  • Die Entsorgung: dass Gebühren enthalten sind, und was ausgenommen ist — Sondermüll, Bauschutt, Elektrogroßgeräte
  • Die Wertanrechnung als eigene Zeile mit Betrag, nicht als vager Hinweis im Fließtext

Zwei Punkte, bei denen es sich lohnt, nachzufragen. Erstens: wohin der Abfall kommt. Wer gewerblich Abfall transportiert, muss den Verbleib nachweisen können, und eine seriöse Antwort nennt konkrete Annahmestellen. Zweitens: ob es eine Rechnung gibt. Ohne Rechnung gibt es keine Gewährleistung, keinen Nachweis gegenüber dem Vermieter und nichts, was sich steuerlich geltend machen lässt.

Haushaltsnahe Dienstleistungen sind übrigens zu einem Teil absetzbar, wenn die Arbeit in der eigenen Wohnung erfolgt, die Rechnung die Arbeitskosten getrennt ausweist und per Überweisung bezahlt wird. Barzahlung schließt das aus — ein weiterer Grund, auf einer Rechnung zu bestehen.

Beim Verkleinern: was mitkommt und was bleibt

Die häufigste Haushaltsauflösung ist kein Komplettverzicht, sondern ein Umzug in etwas Kleineres. Aus einer Vierraumwohnung wird eine Zweiraumwohnung, und die Hälfte des Hausstands passt nicht mit. Das ist eine andere Aufgabe als einfach alles zu räumen, und sie fällt leichter mit einer festen Reihenfolge.

  • Erst die neue Wohnung ausmessen, dann entscheiden — nicht umgekehrt. Ein Schrank, der nicht in die Nische passt, ist keine Entscheidung mehr
  • Großmöbel zuerst: Schrankwand, Sofa, Esstisch. Sie bestimmen, wie viel Platz für den Rest bleibt
  • Doppeltes aussortieren, bevor Sie Kisten packen — zwei Staubsauger und drei Bügelbretter tauchen in fast jeder Wohnung auf
  • Was Sie ein Jahr nicht angefasst haben, brauchen Sie im kleineren Zuhause erst recht nicht

Praktisch läuft das bei uns oft als ein Auftrag: erst der Umzug mit dem, was mitkommt, danach am selben oder nächsten Tag die Auflösung des Rests. Der Transporter steht ohnehin da, und Sie zahlen die Anfahrt einmal. Was mitkommt, markieren Sie vorher mit Klebeband — das spart am Räumtag die meisten Rückfragen.

Zeitplan: wann Sie anfangen sollten

Rechnen Sie rückwärts vom Übergabetermin, nicht vorwärts vom heutigen Tag. Die Reihenfolge ist fast immer dieselbe, und jeder Schritt hat eine Frist, die sich nicht verkürzen lässt.

  • Vier Wochen vorher: Angebote einholen und Termin festmachen. Zum Monatsende sind alle Firmen ausgebucht
  • Drei Wochen vorher: Halteverbot beantragen, wenn nötig — die Stadt Leipzig braucht etwa vierzehn Arbeitstage, die Schilder müssen vier Tage vorher stehen
  • Zwei Wochen vorher: persönliche Unterlagen, Schmuck und Fotos heraussuchen und sicher verstauen
  • Eine Woche vorher: markieren, was mitkommt. Strom, Gas und Internet zum Übergabetag kündigen oder ummelden
  • Räumtag mit mindestens drei Tagen Puffer vor der Übergabe — falls doch mehr anfällt als gedacht
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Der teuerste Fehler

Zu spät anfangen. Wenn die Wohnung am Übergabetag nicht leer ist, läuft der Mietvertrag weiter — eine zusätzliche Monatsmiete kostet in Leipzig mehr, als der Unterschied zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot.

Wohnungsübergabe: woran Sie denken sollten

Wenn die Wohnung leer ist, kommt der Termin mit dem Vermieter. Der dauert zwanzig Minuten und entscheidet darüber, ob Sie die Kaution vollständig zurückbekommen. Was dabei festgehalten wird, steht im Übergabeprotokoll — und was dort nicht steht, lässt sich später schwer nachweisen.

  • Zählerstände ablesen: Strom, Gas, Wasser, Heizung — mit Foto vom Zählerstand samt Zählernummer
  • Alle Schlüssel übergeben und die Anzahl im Protokoll festhalten, auch nachgemachte
  • Mängel beidseitig eintragen — vorhandene genauso wie neue. Ein Mangel ohne Eintrag gilt später als nicht vorhanden
  • Fotos von jedem Raum machen, bevor Sie gehen. Sie sind der beste Nachweis über den Zustand bei der Rückgabe
  • Protokoll erst unterschreiben, wenn alles drin steht — und eine Kopie mitnehmen

Zur Kaution: der Vermieter darf sie nicht unbegrenzt behalten. Üblich ist eine Abrechnung innerhalb von drei bis sechs Monaten; ein Teil darf länger einbehalten werden, bis die Betriebskosten abgerechnet sind. Bei Streit über Abzüge hilft der Mieterverein weiter — das hier ist die übliche Praxis und keine Rechtsberatung.

Auch im Umland: Halle, Delitzsch, Markkleeberg

Wir fahren über Leipzig hinaus, und die Anfahrt rechnen wir offen nach Kilometern ab — 1 €/km außerhalb der Stadt, statt eines pauschalen Aufschlags, den niemand nachrechnen kann. Alles andere kostet wie in Leipzig.

  • Halle (Saale) — rund 35 km, wir sind dort regelmäßig unterwegs
  • Delitzsch, Schkeuditz, Taucha — 20 bis 25 km, auch für einen halben Tag
  • Markkleeberg, Borna, Grimma — innerhalb des Landkreises Leipzig
  • In Sachsen-Anhalt beachten: das Halteverbot beantragt die jeweilige Stadt, nicht Leipzig, mit eigenen Fristen und Gebühren

Für kleinere Aufträge im Umland lohnt es sich, mehrere Sachen in einen Termin zu legen — Keller und Wohnung zusammen, oder Auflösung und Umzug am selben Tag. Die Anfahrt zahlen Sie dann einmal statt zweimal.

Wann sich die Firma lohnt und wann nicht

Die ehrliche Rechnung: ein Transporter kostet gemietet 60 bis 120 € am Tag, die Entsorgungsgebühren zahlen Sie ohnehin, egal wer fährt. Was Sie sparen, ist die Arbeitszeit — und die ist bei einer kompletten Wohnung der mit Abstand größte Posten.

  • Eine Zweiraumwohnung in Eigenregie heißt realistisch drei bis fünf Fahrten und zwei volle Wochenenden
  • Ohne zweite Person geht kein Schrank und keine Waschmaschine die Treppe hinunter
  • Die Annahmestellen haben Öffnungszeiten und nehmen nicht jede Menge am Stück
  • Bei einem festen Übergabetermin entscheidet nicht der Preis, sondern ob die Wohnung rechtzeitig leer ist

Bei einem Keller oder einem einzelnen Zimmer lohnt sich die Eigenregie fast immer. Bei einer ganzen Wohnung mit Termin zum Monatsende meistens nicht — eine zusätzliche Monatsmiete kostet in Leipzig mehr als der Unterschied zwischen selbst machen und machen lassen.

Preise für Haushaltsauflösung in Leipzig

Alle Preise netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer, Stand 2026:

Haushalts- und Wohnungsauflösung20–40 €/m²
Sperrmüll entsorgen40 €/m³
Bauschutt entsorgen30–60 €/m³
Waschmaschine oder Kühlschrank entsorgenab 20 €
Großes Möbelstück heraustragen35 €/St.
Etagenzuschlag ohne Aufzug+4–5 €/Etage
Besenreine Übergabe25 €/Std.
Anfahrt außerhalb Leipzigs1 €/km
Fragen & Antworten

Häufige Fragen zur Haushaltsauflösung

Was kostet eine Haushaltsauflösung in Leipzig?
20–40 €/m² Wohnfläche, je nach Füllgrad, Etage und Zugang. Eine Zweiraumwohnung liegt bei 1 000 bis 2 000 €, eine Dreiraumwohnung bei 1 400 bis 2 800 €. Den Festpreis nennen wir nach Fotos, und er gilt dann auch.
Was ist der Unterschied zur Entrümpelung?
Bei einer Entrümpelung räumen wir einzelne Räume — Keller, Dachboden, ein zugestelltes Zimmer. Bei einer Haushaltsauflösung wird die komplette Wohnung geräumt und besenrein übergeben. Der Quadratmeterpreis ist derselbe, der Umfang nicht.
Rechnen Sie brauchbare Möbel an?
Ja, und wir weisen das als eigene Zeile im Angebot aus. Angerechnet wird der realistische Erlös, nicht der Neupreis: Massivholz, Werkzeug und funktionierende Markenelektronik bringen etwas, Pressspan und Polstermöbel nichts. Realistisch deckt die Anrechnung selten mehr als ein Fünftel der Kosten.
Machen Sie auch die Übergabe an den Vermieter?
Wir übergeben besenrein — leer, gefegt, grober Schmutz weg. Bei der eigentlichen Wohnungsübergabe sind meist Mieter und Vermieter dabei; den Schlüssel geben wir danach zurück oder direkt an die Hausverwaltung, wenn Sie das so wünschen.
Wie lange dauert eine Haushaltsauflösung?
Eine Ein- oder Zweiraumwohnung schaffen wir an einem Tag, eine Dreiraumwohnung in ein bis zwei Tagen. Ein Haus mit Keller und Dachboden braucht zwei bis vier Tage. Planen Sie den Termin mit einer Woche Puffer vor der Übergabe — zum Monatsende lieber zwei.
Kommen Sie auch nach Halle oder Delitzsch?
Ja. Die Anfahrt außerhalb von Leipzig rechnen wir mit 1 €/km ab, alles andere kostet wie in der Stadt. Nach Halle sind es rund 35 km, nach Delitzsch etwa 25. Beachten Sie, dass ein Halteverbot dort bei der jeweiligen Stadt beantragt wird.
Was kostet eine Wohnungsauflösung ohne Möbelanrechnung?
Dann bleibt es beim Quadratmeterpreis plus Zuschlägen für Etage und Sondermüll. Die Anrechnung ist ein Abzug, keine Bedingung — wenn nichts Brauchbares dabei ist, ändert das am Grundpreis nichts.
Muss ich vorher ausräumen?
Nein, das ist ja der Auftrag. Herausnehmen sollten Sie nur, was persönlich ist: Unterlagen, Schmuck, Fotos, Datenträger. Alles andere lassen Sie stehen — markieren Sie einfach, was mitkommen soll.
Heute noch

Haushaltsauflösung anfragen?

Schicken Sie Fotos der Räume und sagen Sie Fläche, Etage und Übergabetermin — den Festpreis nennen wir meist am selben Tag.

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